Ausbildung und Studium Ausbildung Studium Die Schulbildung habe ich in Świnoujście (Polen) begonnen. In der Grundschule und im Gymnasium habe ich mein Interesse für Mathematik, Geographie, Physik und Sprachen entdeckt. Zur Jahrtausendwende habe ich die "Friedensschule" - die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Gartz/Oder besucht. Das Abitur habe ich in einem deutsch-polnischen Schulprojekt absolviert, wo deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Unterricht gestalteten, um voneinander zu lernen. Ein deutsch- polnisches Schulprojekt hat mir die Möglichkeit gegeben, mithilfe des deutschen Abiturs europaweit studieren zu können. Aus Leidenschaft zur Mobilität von Menschen habe ich mich für den Studiengang Verkehrsingenieurwesen an der Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" der Technischen Universität Dresden entschieden. Ich studierte Verkehrsingenieurwesen an der Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" der Technischen Universität Dresden. In meiner Studienrichtung "Verkehrssystemtechnik und Logistik" beschäftigte ich mich mit den folgenden Lehrgebieten:     Verkehrssystemtheorie     Logistik     Verkehrsplanung     Betriebsführung des Bahn- und ÖPN-Verkehrs     Systemtechnik des Bahn- und ÖPN-Verkehrs     Sicherungstechnik des Landverkehrs     Arbeitswissenschaften     Qualitäts- und Projektmanagement     Managementsysteme und -techniken im Verkehrsunternehmen     Operations Research und Logistik     Verkehrspsychologie     Innovative Verfahren der Betriebssteuerung im Bahnverkehr und ÖPNV     CAD-Systeme und deren Anwendung bei Planung, Entwurf und Bau von Bahnen     Verkehrsrecht Während des Studiums konnte ich mir umfassende Kenntnisse in Bereichen der angewandten Statistik in der Verkehrssystemtheorie, Netzplantechnik sowie der Klassifizierung von Optimierungsproblemen und Lösungsverfahren aneignen. Meine Ausbildung umfasst strategische und operative Fragen des Bahn- und ÖPN-Verkehrs. Die gewählte Spezialisierung liegt schwerpunktmäßig auf den Gebieten Betriebsführung und Strategisches Management bei Bahnen und Unternehmen des ÖPNV, auf ausgewählten Themenkomplexen von Logistik und Betrieb bei Industriebahnen und in Gleisanschlüssen sowie auf der Betriebsplanung im öffentlichen Stadt- und Regionalverkehr. Ebenso besitze ich in den Methoden und Verfahren der Verkehrssicherungstechnik sowie des Projektmanagements bei der Planung und Realisierung von Verkehrssystemen theoretische Basiskenntnisse. Im Sommersemester 2009 wurde die Studienarbeit "Analyse der Nachfrage im Anruf-Sammelverkehr in Tübingen als Grundlage für Anpassungen der Angebotsstruktur" mit der Note 1,9 bewertet. Meine Diplomarbeit zu dem Thema "Kennzahlenbasierte Nachfrageanalyse zur Optimierung des Verkehrsangebotes im Landkreis Anhalt-Bitterfeld" wurde mit 1,7 benotet. Im Sommer 2012 habe ich Doktorarbeit “Nachhaltige Mobilität mit den  nachfrageorientierten multimodalen Bedienungsformen des ÖPNV  im ländlichen Raum des Saarlandes” an der Universität des Saarlandes  begonnen. Aus Exposé: “Die alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse sind langfristig mit dem eigenen Pkw weder finanzierbar noch nachhaltig und können nur durch die  Verknüpfung verschiedener Alternativen befriedigt werden. Da sich die Arbeits-, Freizeit- und Lebenswelten, in denen die Menschen heute leben, immer mehr unterscheiden, sind die Fahrgäste oft zu völlig unterschiedlichen Tagszeiten  unterwegs. Die heutigen Arbeits- und Bildungswege sind länger als noch vor 20 Jahren. Die Struktur der  Verkehrsnachfrage ändert sich und wird künftig räumlich vielfältig. Der sozioökonomische und demografische Wandel in  Deutschland setzt sich fort. Der angebotsorientierte ÖPNV wird in schrumpfenden Regionen in derzeitiger Form  womöglich kaum aufrecht zu erhalten sein...” Die geplante Arbeit möchte eine nachhaltige Verkehrsversorgung im  ländlichen Raum zukunftsorientiert thematisieren und mögliche strategische Szenarien zur Sicherstellung der Mobilität  unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Trendänderung entwickeln. Die zentrale Fragestellung lautet, wie könnte  man die öffentliche Mobilität in Zukunft im ländlichen Raum nachhaltig gestallten, damit der ÖPNV weiterhin in  finanzierbarer Weise gewährleistet werden kann? ...also cross your fingers! ;-)  Promotion